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Endmaß


Endmaß

Parallelendmaße sind quaderförmige Blöcke mit einer sehr hohen Längengenauigkeit. Durch eine hohe Oberflächengüte lassen sie sich an den Enden zu verschiedenen Längen zusammensetzen, indem sie durch die Adhäsionskraft zusammengehalten werden. Das Zusammensetzen wird auch als Anschieben oder Ansprengen bezeichnet. Stahlendmaße sollten spätestens nach acht Stunden wieder voneinander getrennt werden, da sie zum Kaltverschweißen neigen.
 
Parallelendmaße stellen die Längenmaßverkörperungen mit den kleinsten Messunsicherheiten dar. Bei Kalibrierung in einem Nationalen Metrologischen Institut (NMI) werden Messunsicherheiten von etwa 20 bis ca 50 nm erreicht. Das deutsche NMI ist die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig.
 
Ein Normalsatz Endmaße, wie er in vielen metallverarbeitenden Werkstätten verwendet wird, besteht aus fünf Reihen mit jeweils neun Endmaßen. Folgende Tabelle zeigt die Reihen und ihre Abstufungen (alle Maße in mm).
 

Mit diesem Normalsatz lassen sich NICHT alle möglichen Längen kombinieren, da jedes einzelne Endmaß bereits eine Dicke von 1mm+Stufung besitzt (Bsp.: 2,217mm). Wegen der Gesamtabweichung sollten Endmaßkombinationen aber aus möglichst wenigen Endmaßen bestehen.

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